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Montag, 11. Januar 2016

was dich nicht umbringt, macht dich stärker - oder: mit positiver Energie in 2016 starten!


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You shout it out, but I can't hear a word you say
I'm talking loud, not saying much
I'm criticized, but all your bullets ricochet
you shoot me down, but I get up

   Das letzte Jahr verging wahnsinnig schnell. Ich wohne jetzt schon seit über einem Jahr in meiner eigenen Wohnung. Was hat sich noch alles geändert? Was ich geschehen? Ich muss zugeben, euch nicht wirklich auf dem Laufenden gehalten zu haben. Ich dachte, ich fasse ein paar Punkte zusammen, die 2015 so passiert sind - und teile mit euch, was ich mir für 2016 vorgenommen habe!

Reisen 
In 2015 bin ich viel herumgekommen. Ich hatte zwar nie lange Urlaub am Stück, aber ich habe auch schon mal lange Wochenenden genutzt, um etwas Neues zu sehen. Ich habe eine gute Freundin in Bremen besucht, war ein langes Wochenende in Holland am Meer, verbrachte eine Woche in Ägypten und bin zum ersten Mal getaucht und war Ende des Jahres dann noch zehn Tage in Norwegen. Habt ihr Interesse an Reiseberichten? Oder findet ihr das nicht so spannend?

Leben
Ich arbeite nach wie vor in der gleichen Apotheke. Neben der 40-Stunden-Stelle ging ich noch ab und zu Babysitten, bei der gleichen Familie, bei der ich auch schon seit Jahren bin. Die Kinder sind groß geworden, Wahnsinn. Zum Ausgleich habe ich den Sport für mich entdeckt, zunächst ging ich überwiegend draußen walken, später meldete ich mich dann im Fitnessstudio an und versuchte, so oft wie möglich hinzugehen. Ich habe mich endlich getraut, an den Zumba-Kursen teilzunehmen und großen Gefallen daran gefunden. Bewegung macht inzwischen richtig Spaß.

Liebe
Dazu möchte ich nicht viel schreiben. Nur, dass ich im vergangenen Jahr gelernt habe, was ich möchte und was nicht. Was mir wichtig ist - und dass man IMMER auf sein Herz hören sollte. Denn es zeigt einem den richtigen Weg, auch wenn der Verstand das schon mal gerne ignoriert. 

Gesundheit
Okay, hier lief es nicht ganz so gut. Ich habe es zwar endlich geschafft, Normalgewicht zu erreichen (etwas mehr als 30kg sind inzwischen runter), aber dennoch ist das mit der Gesundheit noch so eine Sache. Letztes Jahr hatte ich sehr oft mit Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden zu kämpfen, Ende des Jahres wurde festgestellt, dass mein Dickdarm entzündet ist - das ist aber gut behandelbar und ich hoffe, dass die Beschwerden sich dann auch mal endlich bessern. Eine miese Erkältung habe ich dann auch noch durchgemacht, aber nach einem Jahr ohne grippalen Infekt war das auch erträglich. Jetzt fühle ich mich endlich wieder besser und kann dann auch wieder mit dem Sport durchstarten, was mir neue Energie geben wird!

Das Jahr 2015 hatte leider viele Tiefen - 2016 soll jetzt umso besser werden!

Was habe ich mir vorgenommen?

Ich möchte auch wieder viel reisen. Ein großes Reiseziel ist Australien. Ich hatte letztes Jahr 2x Besuch von meiner australischen Verwandschaft und dieses Jahr möchte ich nun auch selber endlich mal dorthin. Angepeilt habe ich den Mai, aber ich muss noch schauen, inwieweit sich das realisieren lässt - zeitlich und finanziell. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf!

Dann möchte ich gerne noch ein bisschen abnehmen. Viel muss es nicht mehr sein, für mich ist es schon gut, endlich wieder im Normalgewicht zu sein und nicht mehr als "die Dicke" bezeichnet zu werden - auch wenn ich mich subjektiv oft genug noch so fühle ... aber das braucht Zeit. Ein paar Kilo, ein wenig Definition, das wäre schön. In dem Zusammenhang möchte ich auch wieder mehr kochen.

Meine anderen Vorsätze sind eher auf den Haushalt anzuwenden. Ich möchte nicht mehr so viel wegwerfen. Oft genug kaufe ich viel frisches Obst und Gemüse - und komme dann im Alltagsstress nicht dazu, es zu verarbeiten. Viel wird dann schlecht und ich werfe es weg. So schade! Jetzt möchte ich lieber häufiger einkaufen gehen und dafür immer nur so viel kaufen, wie ich auch verbrauchen kann. 

Außerdem möchte ich organisierter und ordentlicher werden. Man könnte meinen, dieser Vorsatz sei in den letzten 11 Tagen schon mehr als zerschmettert worden, aber ich gebe die Hoffnung nich auf. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut ;) und in meinem Schlafzimmer kann ich die Ordnung bisher recht gut halten - eins nach dem anderen.

Habt ihr Vorsätze für 2016? Was möchtet ihr ändern? Was wollt ihr genauso machen?

Liebe Grüße

Sonntag, 27. Dezember 2015

long time no see


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Liebe Leute,
lange habe ich nichts geschrieben. Oft habe ich mir vorgenommen, wieder einen Einstieg zu finden, dann war aber die Überwindung zu groß. Immer mal wieder gab es kleine Rückschläge, überwiegend gesundheitlich. Ich hoffe, dass das Jahr 2016 mehr schöne Momente bereithält.

Ich plane nun wirklich, wieder mehr zu schreiben. Ich hoffe, es diesmal umsetzen zu können.

Alles Gute!

Sonntag, 8. März 2015

I find it hard to tell you, I find it hard to take, when people run in circles it's a very, very mad world


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Hallo ihr Lieben!

Manchmal fehlen einem die Worte. Kenn ihr das? Man denkt in sich hinein, eine unerträgliche Lautstärke im Kopf, wirres Chaos, das einen schwindeln lässt. Du möchtest schreien, die Kehle ist aber wie zugeschnürt. Es steigert, in dir türmt es sich. Kurz vor dem Zerbersten merkst du die Anspannung, wie sie wie ein Papierschiffchen von einer Welle weggespült wird. Alles flaut ab und nichts bleibt, als Leere.

Der gestrige Tag war der reinste Wahnsinn.
Ein Shoppingtag, bei schönem Wetter begonnen, endete dann nicht so freudig, nämlich kotzend über einer Kaufhaustoilette. Ob es einfach an der Tagesverfassung lag, oder an dem thailändischen Essen, kann ich nicht genau sagen. Angenehm war es jedenfalls nicht. Zu Hause angekommen legte ich mich mit einer Wärmflasche ins Bett, um dann kurz vor Mitternacht von einer schreienden Person aufzuwachen. Die merkwürdigen Nachbarn wieder, ein lautstarkes Gerangel, diesmal aber heftiger als je zuvor. Alle konnten nur abwarten, bis endlich zwei Polizeiwagen und Notarzt mit Rettungswagen eintrafen, um diese furchtbare Situation zu unterbrechen. Am nächsten Morgen zeugten große, eingetrocknete Blutlachen und -spritzer von den Vorkommnissen.

Wir leben in einer verrückten Welt.



 Vielleicht hatte das gerade nicht viel mit einem klassischen Blogpost gemein, aber irgendwie musste ich mal darüber schreiben und es loswerden ...

Montag, 23. Februar 2015

You look at me it's like you hit me with lightning


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Hallo zusammen - ein kleiner Eindruck der letzten Tage. Ich hatte Geburtstag - und es war der beste Geburtstag seit vielen, vielen Jahren. Mein Ehrentag fiel auf einen Mittwoch, an dem ich nachmittags glücklicherweise frei hatte. Da viel Verwandschaft und Bekanntschaft angekündigt war, habe ich bei meinen Eltern zu Hause gefeiert, da so viele Leute gar nicht in meine kleine Wohnung reinpassen. Es war wirklich sehr angenehm und es kamen sogar Menschen, mit denen ich gar nicht gerechnet habe! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Viele treffe ich natürlich auf der Arbeit, wenn sie ihre Medikamente bei mir in der Apotheke abholen, aber so richtig Zeit zu reden hat man kaum. Und so wurden die alten Geschichten ausgepackt, ja früher, als ich noch ein kleines Mädchen war ... es ist schön, davon zu hören, an vieles erinnert man sich auch nicht mehr so recht. Ein wenig Nostalgie, wenn ich das mit meinen 23 Jahren schon sagen darf. 

Am Samstag habe ich dann mit meinen Freundinnen in meiner Wohnung nachgefeiert. Ich hatte erst etwas Bedenken, weil sich manche noch nicht kannten und wir doch eine eher kleinere Runde waren, aber die Stimmung war schön und die Gesprächsthemen gingen uns nicht aus :)

Da merkt man, wie gut Gesellschaft tut. In letzter Zeit habe ich mich ja eher etwas eingeigelt, da es zur Zeit auf der Arbeit sehr anstrengend ist und ich dann am Wochenende am liebsten den halben Tag im Bett verbringe. Aber jetzt möchte ich mich wieder aufraffen, denn es ist auch kein schönes Gefühl, nur für die Arbeit zu leben. Und es gibt doch so viel mehr.

Liebe Grüße!

Dienstag, 10. Februar 2015

Der steinige Weg in die Selbstständigkeit



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Ich hatte ja versprochen, euch einen kleinen Einblick in meine erste eigene Wohnung zu gewähren. Im Oktober bin ich eingezogen und habe bis auf Kleinigkeiten alles beisammen und fühle mich "Zuhause". Das ist doch das Wichtigste; die Wohnung kann noch so schön sein, wenn einfach kein Heimatgefühl aufkommen mag. Dieses Gefühl hatte ich glücklicherweise sehr schnell, auch wenn ich mich an den fremden Geruch zunächst gewöhnen musste. Inzwischen ist es sogar so, dass es sich schon etwas merkwürdig anfühlt, bei den Eltern einzukehren. 

Zu diesem Thema möchte ich auch noch etwas sagen. Auch wenn es sich beide Seiten vielleicht nicht ganz eingestehen wollten, gab es doch ziemliche Konflikte zwischen meinen Eltern und mir. Teilweise waren es nur Nichtigkeiten, aber die Stimmung heizte sich immer weiter auf, die Reizschwelle sank und so verlor man sich in einem Teufelskreis aus Stress, Streit und Frustration. Seitdem wir räumliche Distanz haben und ich nur noch zu Besuch bei meinen Eltern bin, ist es viel, viel besser geworden. Jetzt würde ich unser Verhältnis als locker und entspannt beschreiben. Wir freuen uns, wenn ich am Wochenende vorbeikomme und wir gehen häufiger zusammen Essen. Man hat sich etwas zu erzählen, man ist wieder interessant und nicht bloß lästig und wenn es doch Diskrepanzen gibt: ich weiß ganz genau, dass ich später wieder nach Hause gehe - in meine eigene Wohnung, mit meinen eigenen Regeln.

Ich kann wirklich jedem empfehlen, diesen Schritt zu gehen. Erstmal wirkt das Projekt Selbstständigkeit etwas beängstigend, aber es lohnt sich. Es dauert etwas, bis man sich alleine zurechtgefunden hat, aber früher oder später wird man es nicht mehr missen möchten. 

Mal davon abgesehen ist es einfach traumhaft, endlich alles so gestalten zu können, wie man es mag. Damit meine ich nicht nur die Lebensweise oder die Einstellung zu Dingen, sondern vor allem das Gestalten im eigentlichen Sinne. Ich liebe es, zu dekorieren. Mein Konzept zu haben. Immer weiter daran zu arbeiten, zu perfektionieren. Sich wohl zu fühlen.

Also habt ihr hier ein paar Eindrücke von meiner "Arbeit", meiner Gestaltung. Es sind wirklich nur Ausschnitte, die natürlich nicht alles wiedergeben. Aber ich denke, das reicht erstmal.

Seid ihr auch so Dekoperfektionisten? Haben eure Räume auch Farb- und Dekoschemata?

Sonntag, 11. Januar 2015

von Naturwundern und Guttorm


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Hallo ihr Lieben :)

ich bin immer noch krank, das Fieber kommt und geht und nervt mich ungemein. Jetzt beginnt bereits die fünfte Woche und ich bin der Meinung, dass es jetzt langsam an der Zeit wäre, gesund zu werden. Heute habe ich für meine Verhältnisse ziemlich kurz geschlafen und wollte das bei diesem Wetter spärliche Tageslicht für ein paar Fotos nutzen. Leider wurden die Bilder trotzdem nicht so wahnsinnig qualitativ hochwertig, aber ich hoffe, ihr könnt es mir verzeihen. Das neue Tattoo ist schon lange verheilt und ich habe es immer wieder aufgeschoben, Fotos zu machen. Aber nun, schließlich hatte ich unserer norwegischen Tourleitung versprochen, ein Bild vom fertigen Rentier zu schicken. Das Rentier heißt übrigens Guttorm und gehört zum Friluftsenter Tromsø, das bei unserem Norwegenurlaub eine Rentierschlittenfahrt mit den Ureinwohnern Skandinaviens, den Sami, organisiert hat. Es steht unter einem Himmel voller Nordlichter, die das schönste waren, was ich in meinem Leben bisher sehen durfte. Ein wahres Naturschauspiel, aber darüber habe ich euch ja bereits viel erzählt. Wer es nicht kennt, kann rechts einfach den Tag "Norwegen" anklicken, dort sind alle Einträge dazu aufgelistet. Momentan kann man dort übrigens neben den Nordlichtern auch Wale beobachten, die sich in den kalten Wintermonaten in den Fjords aufhalten - sicher auch sehr schön, das zu erleben. Wir waren letztes Jahr leider zu spät dort, die Wale waren bereits weitergezogen.

Was war das Beeindruckendste, das ihr jemals erlebt habt?
Und was haltet ihr von Tattoos, habt ihr auch welche?

Liebe Grüße,
Foeniculi

Sonntag, 4. Januar 2015


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Frohes neues Jahr, ihr Lieben!

Leider war es wieder etwas ruhig auf diesem Blog, ich habe mich richtig mies erkältet und werde einfach nicht wieder gesund. Jetzt beginnt schon die vierte Woche mit starkem Husten, seit sechs Tagen nehme ich schon ein Antibiotikum und muss täglich mit Cortison inhalieren, weil meine Bronchien so entzündet sind. Wenn es morgen immer noch so schlimm ist, muss ich wohl oder übel nochmal zum Arzt und mich vielleicht röntgen und vor allem krankschreiben lassen. Ich denke nämlich, dass der ganze Stress mit Arbeiten, Weihnachten, Verpflichtungen etc. nicht gut für die Gesundung war - und wenn ich in der Apotheke auch noch den ganzen Tag Kontakt mit Schniefnasen habe, herzlichen Glückwunsch.

Aber genug Gejammer, ich wollte nur nochmal ein Lebenszeichen senden und hoffe, ihr hattet einen wundervollen Start ins Jahr 2015! Möge es das Beste für euch bereithalten!

Liebe Grüße


Sonntag, 16. November 2014

das Warten hat sich gelohnt ... und: der Nebelspaziergang


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Man, war das eine lange Pause, eine verdammt lange Pause.
Meine Motivation hatte zwischenzeitlich den Nullpunkt erreicht, während die Tage nur so verflogen. Die Suche nach einer Wohnung zermürbte mich, ständig selbstbewusst auftreten, Bewerbungsunterlagen bereitstellen - und dann wieder nichts. Irgendwann erzählte ich schon gar nicht mehr, dass ich eine Besichtigung hatte, es war schon fast unangenehm. Aber nun die frohe Botschaft: seit knapp einem Monat lebe ich nun in meiner ersten eigenen Wohnung. Zeit und Geduld haben sich ausgezahlt, denn ich fühle mich schon ganz heimisch in meinen eigenen vier Wänden. Wenn die letzten Handgriffe getan sind, kommen vielleicht auch ein paar Impressionen - mal sehen. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, häufiger zu schreiben; seit einer Woche habe ich nämlich endlich Internet. Ihr glaubt nicht, wie schwierig es heutzutage für mich ist, auf soziale Medien zu verzichten. Die ersten zwei Wochen waren ganz easy, ich war genug mit ein- und auspacken, dekorieren und ähnlichem beschäftigt, aber wenn durch gelegentliches Surfen und Youtube-Videos-Gucken der Datenverbrauch ausgeschöpft ist und alles nur noch im Schneckentempo läuft, während man gerade mit jemandem schreiben oder etwas ganz dringendes nachgucken will ... nervig

Die Selbstständigkeit wirft auch einige Fragen auf. Plötzlich steht man alleine da, sorgt für sich selber und übernimmt natürlich auch alle Tätigkeiten, die einst Mama erledigt hat. Bei wie viel Grad wäscht man denn nun die Wäsche? In welchem Programm? Ist das normal, dass das Ding sich beim Schleudern anhört, als würde es jeden Moment abheben? Vorsichtshalber bleibe ich mal davor stehen. Und muss in die Spülmaschine tatsächlich Regeneriersalz, oder geht das auch so?! Die vollautomatische Kaffeemaschine hat dafür gesorgt, dass meine Kaffeekochkenntnisse gegen null tendieren. So viele verschiedene Kaffeefilter, meine Güte! Und wie viel Kaffeepulver brauche ich jetzt für eine Tasse? Ich muss zugeben, dass die ersten zwei Kannen scheußlich geschmeckt haben, aber das hätte ich natürlich nie zugegeben. Mittlerweile habe ich den Dreh raus, was ich wohl hauptsächlich dem käuflich erworbenen Kaffeelot zu verdanken habe. Aber jetzt, nach gut einem Monat, hat sich alles soweit eingespielt hat. Hier und da stellt sich noch eine Frage, aber dort erweist sich Google als gute Hilfe. Bei manchen Unklarheiten bietet sich auch die Mama an, die man telefonisch schnell erreicht hat (manchmal). Sie hat jedenfalls immer einen guten Tipp parat - und inzwischen telefoniert es sich auch viel entspannter, denn das Verhältnis ist durch den Auszug deutlich besser geworden.

Wenn ich frei habe, versuche ich, die Umgebung zu erkunden. Ich bin nicht weit weg gezogen, daher kenne ich die Gegend eigentlich, aber oft war ich trotzdem noch nicht an diesen Stellen. Bei einem gemütlichen Spaziergang im Nebel sind übrigens diese herbstlichen Bilder entstanden, die ihr oben seht.

Genug für heute! Liebe Grüße :)

Samstag, 28. Juni 2014

Zurück aus London - das Happy End :)


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Meine Lieben, ich bin zurück aus London! Eigentlich war ich schon Sonntag Abend wieder zurück, aber leider gab es auf der Rückreise ein riesiges Kofferproblem (an diesem Tag konnte kein Koffer von Heathrow mitfliegen und es war nicht klar, ob und wann unsere Koffer nachkommen), sodass ich zunächst ziemlich geknickt war. Verständlich, im Koffer waren meine Lieblingssachen und natürlich auch alles, was ich mir in London gekauft habe. Und vielleicht wisst ihr ja, dass mir schon einmal ein Koffer verloren gegangen ist und ich ihn nie wieder gesehen habe, daher hatte ich wirklich Angst, dass es jetzt wieder so ist. Ich wollte mich gar nicht damit auseinandersetzen und habe mir auch erst jetzt erst alle gemachten Fotos angesehen. Glücklicherweise kam heute Abend nämlich endlich mein Koffer an, bis auf eine Farbe in meiner neuen Sleek-Palette ist auch alles heile :) Natürlich sind jetzt auch die Sachen der Verlosung da, die allerdings erst startet, wenn ich 100 Leser habe.

Und da es ja nun zum Happy End gekommen ist, zeige ich nur mal einen Minimini-Einblick - nächste Woche habe ich (wieder) Urlaub und ich kann mich ausgiebig um die Berichterstattung kümmern!


Liebe Grüße

Samstag, 7. Juni 2014

London calling...


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In zehn Tagen geht es mit der besten Marina nach London! Ich freue mich schon sehr auf unsere Reise. Aktuell laufen die ersten Vorkehrungen - wir haben schon eine kleine Liste an Orten, die wir gerne besuchen möchten und am Montag treffen wir uns nochmal, um noch mehr zu planen. Wir wollten uns auch schon mal ein Kombiticket für's London Eye, Madame Tussauds und das London Dungeon kaufen, da es so deutlich günstiger ist, als es vor Ort zu kaufen. Jetzt funktioniert meine neue Visa-Karte auch endlich und dem steht nichts mehr im Wege :)

Und ich frage euch nochmal: Habt ihr irgendwelche Geheimtipps für London? Shoppingtipps gibt es bereits genug, aber vielleicht Ideen, wo man gut (und günstig) Essen gehen kann? Oder, wo man Abends so feiern / etwas trinken geht?

Samstag, 31. Mai 2014

if you cannot do great things, do small things in a great way!


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Oberteil: H&M (aktuell im Sale!); Hose + Rucksack: Primark; Schuhe: Deichmann (mein 5€-Schnapper); Schmuck: H&M und Primark

Ich konnte das warme Abendlicht einfangen und euch nach langer Zeit endlich wieder ein Outfit zu zeigen. Heute habe ich mich für etwas marinemäßiges entschieden, das mag ich - ab und zu - eigentlich ziemlich gerne. Blau, zusammen mit braun oder schwarz, dazu goldenen Schmuck (meine Knotenohrringe hat man leider nicht gesehen), rote Nägel - perfekt. Gefällt euch dieses "Motto"?

Morgen ist übrigens das Kleiderkränzchen, mein erster Mädelsflohmarkt. Ich bin schon ganz aufgeregt - so sehr, dass ich tatsächlich geträumt habe, in einem mehrstöckigen, verwinkelten Haus festzustecken und nicht herauszukommen. Im Traum habe ich den Flohmark erst erreicht, als er zu Ende war... sehr merkwürdig. Ich träume in letzter Zeit generell häufig, dass ich zu spät komme, ob zur Arbeit, zu Treffen mit Freunden oder jetzt da. Ob das etwas zu bedeuten hat?

Liebe Grüße

Freitag, 30. Mai 2014

Nifty Thrifty Tag - 11 interessante Fragen & Antworten zu meinen Second Hand-Sachen!



 Auch wenn dieser Tag eher für Youtube gedacht ist und ich gar nicht getagged wurde - ich mache ihn trotzdem. Da mein letzter Post ja bereits damit zu tun hatte, kommt nun also der Nifty Thrifty Tag.

Wieder Name schon sagt, geht es um Thrift, also Second-Hand- und Flohmarktkram. Da ich ja seltenst in Second-Hand-Shops kaufe, sondern eher über Kleiderkreisel und eben auf örtlichen Trödelmärkten, erübrigt sich eine Frage.

Fühlt euch eingeladen, auch daran teilzunehmen :) Fangen wir an!

1) Most expensive thing you thrifted

Das teuerste Teil, dass ich erstanden habe, war ein Paar Schuhe. Wunderschöne braune Brogues mit Blütenmuster von der Marke Miss Selfridge. Sie waren ursprünglich ziemlich teuer, weshalb ich auch noch um die 25€ dafür gezahlt habe. Ich habe sie gerne getragen und nun sind sie schon etwas abgelatscht, wie man an den Fersen erkennen kann. Trotzdem ein geliebter Klassiker. Wenn ich das Foto sehe, fällt mir ein, dass ich die Schnürsenkel unbedingt anders einfädeln muss, das sieht bescheuert aus.

Schuhe

2) Least expensive thing you thrifted

Mein Second-Hand-Beuteschema beschränkt sich natürlich nicht nur auf Kleidung, sondern auch auf Einrichtungsgegenstände. Darum zählt zu den günstigsten Dingen, die ich erstanden habe, diese schöne Kanne. Ich habe glaube ich nur einen Euro (oder sogar noch weniger) dafür gezahlt und finde sie ganz wunderbar.


Kanne


aber auch diese Kette war mit 50Cent oder einem Euro ein billiges Schnäppchen:


Kette


3) Favorite thing you thrifted

Oh, das ist ganz klar meine Blümchenlampe. Ich liebe sie über alles und in meiner ersten eigenen Wohnung wird sie definitiv einen Ehrenplatz bekommen, gerade ist sie leider eher versteckt positioniert :( Ich habe für sie 6 oder 7 Euro gezahlt, sie ist komplett funktionstüchtig und viel zu schade, ihr Dasein unbemerkt in meinem Obstkistenregal zu fristen.



Lampe


4) Most regretted purchase

Das ist diese Lederjacke. Ich bin ja eigentlich sowieso kein Lederjackenmensch und mit dem Leder ist das auch so eine Sache. Eigentlich versuche ich, darauf zu verzichten bzw. Leder nur Second Hand zu kaufen, weil das für mich dann einen anderen Wert hat. Hin und wieder kaufe ich mir aber auch neue Sachen, die aus Leder bestehen, was eigentlich nicht mit meinem Gewissen klargeht - aber manchmal schaltet sich mein Verstand dann aus. Aber weg vom ethischen Blabla, darum geht es ja gerade nicht. Die Jacke habe ich auf einem Flohmarkt für 20€ gekauft, ein ganz altes Stück mit Schulterpolstern - in grün! Ich hatte sie nicht oft an und ordne sie mittlerweile in die Kategorie Fehlkauf ein. Mal gucken, vielleicht werde ich sie ja doch öfter anziehen und diese merkwürdigen Schulterpolster entfernen.


lederjacke


5) Favorite thrift store

 Das ist die besagte Frage. Ich habe keinen Lieblingsladen, da ich eigentlich nur auf Kleiderkreisel oder auf dem Trödel einkaufe. Meine Lieblingsmärkte habe ich natürlich - das wird euch aber nicht viel nutzen, weil ihr vermutlich aus ganz anderen Ecken Deutschlands kommt. Prinzipiell gehe ich nur noch auf Märkte, auf denen Privathändler dominieren, ich kann nichts mit türkischen Obstständen, zwielichtigen Elektro- und Handyzubehörständen oder mit Lampen und gefälschtem Parfum anfangen. Daher fallen viele Flohmärkte schon raus, für die ich gar nicht mehr aufstehe. Aber die kleinen, süßen Märkte, auf denen Omis ihren alten Kram loswerden möchten, die sind mir die Liebsten.

6) Weirdest thing you thrifted

Ich weiß nicht, ob man es als weird bezeichnen kann, aber ich sammle alte Apotheker- bzw. Chemikalienstandgefäße. Das hat zum einen mit meinem Beruf zu tun, zum anderen finde ich sie auch einfach nur schön. Ich habe mittlerweile eine ganze Menge davon, sie stehen überall herum und dienen hauptsächlich als Deko, aber z.B. auch als Pinselhalter.

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 7) Most worn thrifted item

Das ist wieder mal eine Handtasche. Ich habe sie damals in Bad Bevensen für 6€ gekauft, sie ist sogar von Picard! Allerdings schon ziemlich abgenutzt, was mich aber weniger stört. Sehr lange war sie mein ständiger Begleiter, jetzt schleppe ich meistens eine größere Tasche mit mir herum, weil ich zur Arbeit auch mal etwas zu trinken etc. mitnehme. In meiner Freizeit ist sie dennoch die ungeschlagene Nummer 1. Sie hat sogar schon Italien (Venedig) und Norwegen gesehen, sie ist also schon viel herumgekommen. London kommt dann demnächst auch noch dazu. Hach, ich liebe sie einfach, auch wenn das viele nicht verstehen können!

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Und dann quasi noch ein most-worn Indoor-Teil, ein Cardigan, den ich für drei Euro bei einer süßen Oma gekauft habe. Er ist weich und kuschelig, groß und die Farbe mag ich auch sehr gerne. Leider ist er mittlerweile etwas fusselig geworden, aber da ich ihn sowieso fast nur zu Hause trage, ist das nicht weiter schlimm. Gerade habe ich ihn übrigens auch an!

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Cardigan

8) Favorite thrift experience

Ich habe einmal bei einem älteren Mann zwei Pullover gesehen, die ich toll fand. Ich trage im Winter gerne oversized, vor allem gemusterte Pullis. Ich nahm sie, hielt sie mir an und fragte dann, was sie kosten sollen. Er meinte, dass er für beide 50 Cent haben will. Ich war erstaunt über den Preis, nahm das Angebot an. Dann meinte er, dass ich die ganzen anderen Pullover auch alle gratis dazu haben kann, holte eine große Tüte und packte mir fünf oder sechs Pullover ein. Ich habe ihm dann mehr als 50 Cent gegeben, weil ich das so großzügig von ihm fand. Er war glaube ich sehr glücklich, dass die Pullis endlich weg sind und ich ebenso glücklich, sie zu haben. Das ist das Prinzip bei Flohmärkten und ich finde es wunderbar.

9) Best thrift deal

Das waren zwei Trenchcoats, die ich bei Kleiderkreisel gefunden habe. Einer in beige, einer in schwarz, zusammen für 15€, glaube ich. Ich trage beide Trenchs sehr gerne, sie sind perfekt, wenn es morgens noch etwas kühler ist.


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10) Longest owned thrifted item

Das ist diese Kette... ich habe sie vor vielen, vielen Jahren auf einem kleinen Flohmarkt gekauft. Ich habe sie allerdings ewig nicht mehr angehabt. Ich kann mich auch einfach nicht entscheiden, ob ich sie schön oder hässlich finde!

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11) Favorite thrifted fashion trend 

Mein Liebster "Trend", ich kombiniere zu meinen vorhandenen Sachen gerne etwas älteres mit Geschichte. Sei es nun ein alter Cardigan, der schon viele Jahre jemanden warm gehalten hat, eine Tasche, die vielleicht in der Jugend einer anderen Person der ständige Begleiter war oder auch einfach nur Schmuck, an dem sicher viel hängt. Das macht für mich ein Outfit wertiger und schöner. Viele Leute finden es "ekelhaft", Second Hand zu kaufen oder zu tragen. Sie finden alte, verschrammte Taschen hässlich und reif für den Müll. Und wer kauft schon angelaufenen Schmuck?! - Ich finde, das sollte jeder für sich entscheiden und ich kann es auch akzeptieren, wenn es jemand nicht gut findet, aber für mich ist das zum einen ein Zeichen gegen Verschwendung, zum anderen aber auch einfach eine Form des Respektes alter Dinge. Ich trage die Sachen lieber, als sie bei irgendjemanden im Schrank dahinrotten zu lassen, darum habe ich ja jetzt selber so rabiat aussortiert, vielleicht freut sich ja jemand darüber so sehr, wie ich mich immer über meine Flohmarktfunde freue.

Ich hoffe, euch hat der Tag gefallen! Mir hat er Spaß gemacht, es ist mal etwas anderes. Wie gesagt, fühlt euch eingeladen, auch daran teilzunehmen und lasst mir dann den Link in den Kommentaren da, ich würde liebend gerne eure Funde und Geschichten sehen & lesen! 

Liebe Grüße 

Donnerstag, 29. Mai 2014

von Altem und Neuem


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kristall

wenn "Neues" kommt....

zu verkaufen

... muss Altes weichen


Die Mandelentzündung macht sich langsam aus dem Staub - zum Glück, ich habe genug von Schluckschmerzen und Fieber. Langsam fühle ich mich wieder energiegelanden und könnte auch morgen wieder arbeiten, wäre ich nicht noch krank geschrieben. Dafür dann am Samstag wieder. Am Sonntag ist dann schon das Kleiderkränzchen, für das ich gestern und heute ordentlich ausgemistet habe. Es ist der Wahnsinn, wie viel Kram ich herausgefischt habe ... so viel Zeug, dass ich nicht mehr anziehe. Hoffentlich werde ich das meiste davon los, obwohl ich bei manchen Teilen insgeheim hoffe, dass sie niemand kauft. Denn da sind die Erinnerungen. Erinnerungen von guten und schlechten Tagen, die man mit den Kleidungsstücken verbindet, irgendwie so viel, dass es fast weh tut, sich davon zu trennen. Doch was nützt es, wenn es nicht mehr passt und sich jemand darüber freuen würde? Vielleicht ist es gleichzeitig auch eine Art Abschied von meiner Vergangenheit, von dieser negativen Wolke, die die Sachen umgibt. Es wird zwar kurz schmerzen, aber von dem Geld kann ich mir dann Dinge fürs Hier und Jetzt kaufen, von denen ich etwas habe und die ich mit in die Zukunft nehme. Weg mit dem, was war!

Ist es bei euch auch manchmal so? Dass ihr euch von Dingen nicht trennen könnt, weil so viel dranhängt? Auch wenn es gar nichts Gutes ist, was ihr damit verbindet? Oder führe ich mich einfach auf, wie ein kleines Kind? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich mit dem Erlös (für mich) Großes machen will, ich habe nämlich schon klare Ideen, was in meiner zukünftigen Wohnung noch fehlt.

Was eigentlich nicht fehlte, aber trotzdem gekauft wurde, waren die schönen Dinge, die ihr auf den ersten Fotos seht. Das Wetter war ja heute eher flohmarktfreundlich und ich habe zwei Kristallschalen für zusammen 5€ und eine süße Handtasche für 3€ gekauft. Die Tasche ist zwar schon abgenutzt und verschrammt, aber es war Liebe auf den ersten Blick. Handtaschen sind generell meine Objekte der Begierde, wenn ich auf Flohmärkte gehe... eigentlich könnte ich ja mal ein Flohmarkt-Taschen-Spezial machen ;) genug hätte ich! Wie findet ihr sie?


Liebe Grüße

Dienstag, 27. Mai 2014

krank - oder: die Klimaanlagen-Bakterien-Allianz


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Oh, ich habe so lange nichts mehr geschrieben.... gefühlt zumindest.
Ich liege komplett flach, fühle mich mies... Es fing mit den sommerlichen Temperaturen an: draußen 26°C, also nichts wie an mit der Klimaanlage. Sie blies dann voller Anstrengung 17°C kalte Luft durch die Apotheke, wir fühlten uns erleichtert. Allerdings ist es etwas, das man besser nicht tun sollte, denn durch die plötzliche Kälte wird unser Immunsystem heruntergefahren, das Gewebe wird schlechter durchblutet - und genau dann kommt ein Kunde mit Mandelentzündung und redet mit mir ... Tröpfcheninfektion ... mein Immunsystem kann sich nicht wehren - und ich werde krank. Dankeschön, Herr Mandelentzündung. Dankeschön, Klimaanlage. Dankeschön Foeniculi, weil 17°C ja zwingend notwendig waren.

So gesellten sich das schwache Immunsystem und die verärgerte Klimaanlage zu den Erregern und sie enschlossen sich, mir eine Lektion zu erteilen: wir machen sie jetzt mal krank, vielleicht bleibt die Klimaanlage dann auch mal öfer aus - Stromsparen ist schließlich wichtig!

Dieser Komplott fiel mich dann Ende nächster Woche an. Es fing an mit Unwohlsein, Schmerzen in Armen, Beinen, am Rücken. Scheißegal - sagte ich mir und nahm trotzig Ibuprofen und Sachen, die mein Immunsystem aufbauen sollten. Das kleine Trüppchen lachte sich einen. Ibuprofen? pff. Die wird schon sehen! Die ersten Halsschmerzen - was es eben so gibt, rein damit. Ich höre ein Kichern. Nachdem ich mich am Abend ins Bett gelegt habe, geht der Angrif richtig los. Mit Ankerhaken und Seilen überfallen sie mich und richten Schaden an. Sie müssen Rasierklingen in meinem Hals angeschraubt haben, anders kann ich mir diese Schmerzen nicht erklären. Die Mandeln sind das Objekt der Begierde. Und nachdem ich am nächsten Tag aufgewacht bin, fühlte ich mich, als wäre ich mit dem Kopf gegen eine Wand gelaufen. Mandelentzündung vom Feinsten. Das erste Antibiotikum hilft nicht, das Fieber lodert weiterhin auf, Schmerzen gehen nicht weg; Wirkung gleich Null. Das Grüppchen lacht sich kaputt. Dann zum nächsten Arzt und zum nächsten Antibiotikum. Diesmal schein es besser zu wirken - und jetzt lache ich. Diese kleinen Biester, ausgelöscht. Aber die Lektion habe ich wirklich gelernt: die Klimaanlage sollte man tatsächlich auf nur wenige Grad unter der Außentemperatur einstellen, sonst wird man krank. Und man spart Strom.