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Sonntag, 27. Dezember 2015

long time no see


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Liebe Leute,
lange habe ich nichts geschrieben. Oft habe ich mir vorgenommen, wieder einen Einstieg zu finden, dann war aber die Überwindung zu groß. Immer mal wieder gab es kleine Rückschläge, überwiegend gesundheitlich. Ich hoffe, dass das Jahr 2016 mehr schöne Momente bereithält.

Ich plane nun wirklich, wieder mehr zu schreiben. Ich hoffe, es diesmal umsetzen zu können.

Alles Gute!

Freitag, 10. April 2015

die Sorgen einfach ausatmen

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“The best remedy for those who are afraid, lonely or unhappy is to go outside, somewhere where they can be quite alone with the heavens, nature and God. Because only then does one feel that all is as it should be and that God wishes to see people happy, amidst the simple beauty of nature. As longs as this exists, and it certainly always will, I know that then there will always be comfort for every sorrow, whatever the circumstances may be. And I firmly believe that nature brings solace in all troubles.”

― Anne Frank, The Diary of a Young Girl

Dienstag, 24. März 2015

Green is the prime color of the world, and that from which its loveliness arises.


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Hallo ihr Lieben!

Zugegebenermaßen hat es jetzt etwas länger gedauert, als angedacht, aber hier ist der erste Teil! Wie ihr seht habe ich sehr stark aufgeblendet und bei den Fotos mit 3,5 gearbeitet. Das Objektiv gibt zwar noch etwas "mehr" her, aber dann war mir die Tiefenschärfe etwas zu gering. So fand ich es ideal und es sind schöne Momentaufnahmen im Naturschutzgebiet entstanden.
Findet ihr es auch so beruhigend wie ich, durch den Wald zu spazieren? Mit der Kamera ist es immer wieder etwas besonderes. Man achtet auf alles. Sieht Kleinigkeiten viel besser, viel genauer. Überall entdeckt man kleine Minipanoramen, eigene Welten. Mit dem Macro kann ich es noch am besten darstellen, ich liebe die Feinheiten und Details. Leider steht das Objektiv jetzt immer bei meinen Eltern, da mein Vater es oft beruflich braucht - das ist für mich fast der größte Nachteil am Ausziehen! :(

Liebe Grüße


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Mittwoch, 18. März 2015

respect the little things


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Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich nach längerer Pause endlich mal wieder die Motivation gefunden, nach draußen zu gehen und ein paar Fotos zu machen. Dabei habe ich mein geliebtes Macro genommen und ein paar kleine Momente groß eingefangen. Ich liebe es, genau hinzuschauen und Details zu entdecken. Leider ist es heute sehr spät geworden, daher gibt es zunächst nur eine kleine Preview :)

Liebe Grüße

Dienstag, 10. Februar 2015

Der steinige Weg in die Selbstständigkeit



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Ich hatte ja versprochen, euch einen kleinen Einblick in meine erste eigene Wohnung zu gewähren. Im Oktober bin ich eingezogen und habe bis auf Kleinigkeiten alles beisammen und fühle mich "Zuhause". Das ist doch das Wichtigste; die Wohnung kann noch so schön sein, wenn einfach kein Heimatgefühl aufkommen mag. Dieses Gefühl hatte ich glücklicherweise sehr schnell, auch wenn ich mich an den fremden Geruch zunächst gewöhnen musste. Inzwischen ist es sogar so, dass es sich schon etwas merkwürdig anfühlt, bei den Eltern einzukehren. 

Zu diesem Thema möchte ich auch noch etwas sagen. Auch wenn es sich beide Seiten vielleicht nicht ganz eingestehen wollten, gab es doch ziemliche Konflikte zwischen meinen Eltern und mir. Teilweise waren es nur Nichtigkeiten, aber die Stimmung heizte sich immer weiter auf, die Reizschwelle sank und so verlor man sich in einem Teufelskreis aus Stress, Streit und Frustration. Seitdem wir räumliche Distanz haben und ich nur noch zu Besuch bei meinen Eltern bin, ist es viel, viel besser geworden. Jetzt würde ich unser Verhältnis als locker und entspannt beschreiben. Wir freuen uns, wenn ich am Wochenende vorbeikomme und wir gehen häufiger zusammen Essen. Man hat sich etwas zu erzählen, man ist wieder interessant und nicht bloß lästig und wenn es doch Diskrepanzen gibt: ich weiß ganz genau, dass ich später wieder nach Hause gehe - in meine eigene Wohnung, mit meinen eigenen Regeln.

Ich kann wirklich jedem empfehlen, diesen Schritt zu gehen. Erstmal wirkt das Projekt Selbstständigkeit etwas beängstigend, aber es lohnt sich. Es dauert etwas, bis man sich alleine zurechtgefunden hat, aber früher oder später wird man es nicht mehr missen möchten. 

Mal davon abgesehen ist es einfach traumhaft, endlich alles so gestalten zu können, wie man es mag. Damit meine ich nicht nur die Lebensweise oder die Einstellung zu Dingen, sondern vor allem das Gestalten im eigentlichen Sinne. Ich liebe es, zu dekorieren. Mein Konzept zu haben. Immer weiter daran zu arbeiten, zu perfektionieren. Sich wohl zu fühlen.

Also habt ihr hier ein paar Eindrücke von meiner "Arbeit", meiner Gestaltung. Es sind wirklich nur Ausschnitte, die natürlich nicht alles wiedergeben. Aber ich denke, das reicht erstmal.

Seid ihr auch so Dekoperfektionisten? Haben eure Räume auch Farb- und Dekoschemata?

Sonntag, 4. Januar 2015


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Frohes neues Jahr, ihr Lieben!

Leider war es wieder etwas ruhig auf diesem Blog, ich habe mich richtig mies erkältet und werde einfach nicht wieder gesund. Jetzt beginnt schon die vierte Woche mit starkem Husten, seit sechs Tagen nehme ich schon ein Antibiotikum und muss täglich mit Cortison inhalieren, weil meine Bronchien so entzündet sind. Wenn es morgen immer noch so schlimm ist, muss ich wohl oder übel nochmal zum Arzt und mich vielleicht röntgen und vor allem krankschreiben lassen. Ich denke nämlich, dass der ganze Stress mit Arbeiten, Weihnachten, Verpflichtungen etc. nicht gut für die Gesundung war - und wenn ich in der Apotheke auch noch den ganzen Tag Kontakt mit Schniefnasen habe, herzlichen Glückwunsch.

Aber genug Gejammer, ich wollte nur nochmal ein Lebenszeichen senden und hoffe, ihr hattet einen wundervollen Start ins Jahr 2015! Möge es das Beste für euch bereithalten!

Liebe Grüße


Sonntag, 16. November 2014

das Warten hat sich gelohnt ... und: der Nebelspaziergang


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Man, war das eine lange Pause, eine verdammt lange Pause.
Meine Motivation hatte zwischenzeitlich den Nullpunkt erreicht, während die Tage nur so verflogen. Die Suche nach einer Wohnung zermürbte mich, ständig selbstbewusst auftreten, Bewerbungsunterlagen bereitstellen - und dann wieder nichts. Irgendwann erzählte ich schon gar nicht mehr, dass ich eine Besichtigung hatte, es war schon fast unangenehm. Aber nun die frohe Botschaft: seit knapp einem Monat lebe ich nun in meiner ersten eigenen Wohnung. Zeit und Geduld haben sich ausgezahlt, denn ich fühle mich schon ganz heimisch in meinen eigenen vier Wänden. Wenn die letzten Handgriffe getan sind, kommen vielleicht auch ein paar Impressionen - mal sehen. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, häufiger zu schreiben; seit einer Woche habe ich nämlich endlich Internet. Ihr glaubt nicht, wie schwierig es heutzutage für mich ist, auf soziale Medien zu verzichten. Die ersten zwei Wochen waren ganz easy, ich war genug mit ein- und auspacken, dekorieren und ähnlichem beschäftigt, aber wenn durch gelegentliches Surfen und Youtube-Videos-Gucken der Datenverbrauch ausgeschöpft ist und alles nur noch im Schneckentempo läuft, während man gerade mit jemandem schreiben oder etwas ganz dringendes nachgucken will ... nervig

Die Selbstständigkeit wirft auch einige Fragen auf. Plötzlich steht man alleine da, sorgt für sich selber und übernimmt natürlich auch alle Tätigkeiten, die einst Mama erledigt hat. Bei wie viel Grad wäscht man denn nun die Wäsche? In welchem Programm? Ist das normal, dass das Ding sich beim Schleudern anhört, als würde es jeden Moment abheben? Vorsichtshalber bleibe ich mal davor stehen. Und muss in die Spülmaschine tatsächlich Regeneriersalz, oder geht das auch so?! Die vollautomatische Kaffeemaschine hat dafür gesorgt, dass meine Kaffeekochkenntnisse gegen null tendieren. So viele verschiedene Kaffeefilter, meine Güte! Und wie viel Kaffeepulver brauche ich jetzt für eine Tasse? Ich muss zugeben, dass die ersten zwei Kannen scheußlich geschmeckt haben, aber das hätte ich natürlich nie zugegeben. Mittlerweile habe ich den Dreh raus, was ich wohl hauptsächlich dem käuflich erworbenen Kaffeelot zu verdanken habe. Aber jetzt, nach gut einem Monat, hat sich alles soweit eingespielt hat. Hier und da stellt sich noch eine Frage, aber dort erweist sich Google als gute Hilfe. Bei manchen Unklarheiten bietet sich auch die Mama an, die man telefonisch schnell erreicht hat (manchmal). Sie hat jedenfalls immer einen guten Tipp parat - und inzwischen telefoniert es sich auch viel entspannter, denn das Verhältnis ist durch den Auszug deutlich besser geworden.

Wenn ich frei habe, versuche ich, die Umgebung zu erkunden. Ich bin nicht weit weg gezogen, daher kenne ich die Gegend eigentlich, aber oft war ich trotzdem noch nicht an diesen Stellen. Bei einem gemütlichen Spaziergang im Nebel sind übrigens diese herbstlichen Bilder entstanden, die ihr oben seht.

Genug für heute! Liebe Grüße :)

Montag, 14. Juli 2014

Places to see - Camden Market


Heute folgt noch ein Teil meiner London-Serie. Vielleicht ist es sogar mein Lieblingsteil, denn es geht um den sagenumwobenen Camden Market. 

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Von der Haltestelle "Camden Town" ist es nicht weit und auf dem Weg zum "Hauptmarkt" kommt man an niedlichen Geschäften vorbei. Viel Punk, viel Chinakram, dazwischen aber auch wirklich süße Lädchen (in denen das Fotografieren übrigens verboten ist, habe ich leider erst später gesehen...)

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Dieser Laden hat es uns besonders angetan - das ist ja genau mein Stil, leider war alles nur Onesize, also doch nichts für mich :( Im Prinzip ist das Meiste auch nur Chinaebay-Kram, den man online für ein Drittel bekommen hätte, aber diesen Charme gibt es dort nicht zu erstehen. Da die Händler auf dem Hauptmarkt noch aufbauten, besuchten wir erstmal die andere Hälfte. Dort gab es hauptsächlich Kleidung, wieder viel Ebaykram, wieder viel zu teuer. Aber trotzdem lässt man sich hinreißen; ich habe mir dort einen Hut gekauft und hätte beinahe noch einen dieser wunderbaren Rucksäcke mitgenommen...

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Auf diesem Teil des Marktes hat es mir insgesamt aber nicht wirklich gefallen. Die Händler waren aufdringlich, die Ware minderwertig. Wenn ihr euch dort etwas kaufen wollt, empfehle ich euch zu handeln! Meinen Hut konnte ich so für drei Pfund weniger erstehen.

Auf der anderen Seite des Marktes, an der Schleuse vorbei, wurde es gleich viel angenehmer. Der Teil nennt sich übrigens "Camden Lock Market"

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Im überdachten Markt reihten sich die süßen Lädchen, die meisten Waren sind hier handgemacht. Oft kann man den Verkäufern dabei zusehen, wie sie neuen Schmuck knüpfen oder Tierchen häkeln. Ja, so habe ich es mir vorgestellt! Es gibt viel zu sehen, im Hintergrund läuft Musik und es ist wirklich entspannt. Niemand, der einen blöd von der Seite anquatscht, man kann ganz in Ruhe schauen.

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Die Markthalle ist der Wahnsinn - schaut euch das an! Ist das nicht toll?! Auch hier findet sich leider immer wieder Ware aus fernöstlichen Ländern, aber dafür auch sehr viele Sachen, die mit Liebe hergestellt wurden. Ich empfehle euch, euer Hauptaugenmerk auf die Halle und die Stände drumherum zu legen, denn desto weiter ihr euch entfernt, desto schäbiger wird es.

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Im Hof der Halle, am Wasser gelegen, findet man die "Fressmeile". Wir waren ziemlich früh da und viele Stände befanden sich noch in der Vorbereitung, aber das war gut, um sich einen Überblick zu verschaffen. Unser erster Eindruck: sehr viel vegetarisch und vegan und vor allem frisch zubereitet. Unsere neugierigen Blicke wurden mit Kostproben erwiedert und so probierten wir uns von einem Stand zum nächsten.

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 Es fiel uns wirklich schwer, einen Stand für unser Mittagessen auszusuchen. Ich entschied mich für earthboots und bestellte mir einen veganen Burger aus Kichererbsen (die Tafel links).

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Und so sah das gute Stück aus. Lecker, oder?
Gestärkt besuchten wir dann noch den Markt auf der anderen Straßenseite; hier gab es wieder mehr Kommerz und essenstechnisch vor allem asiatisch. Wenn ihr also - wie Marina - lieber fernöstlich esst, dann spart euch euren Hunger auf! Außerdem kann man dort auf alten Rollern sitzen (und zeigen, was man hat...)

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Als kurze Zusammenfassung für die Lesefaulen: Wenn ihr nicht so viel Chinakram sehen wollt, spart euch die meiste Zeit für den "Camden Lock Market" auf. Das ist der Teil, den ihr erreicht, wenn ihr über die Brücke, geht. Direkt hinter der Schleuse ist dann der Eingang. Hier findet ihr wirklich individuelle Stücke und einen wunderbaren Essensmarkt, für den ihr großen Hunger mitbringen solltet. Die anderen Teile des Marktes haben mich persönlich hingegen nicht sehr beeindruckt. Aber da spreche ich wirklich nur für mich. Eins steht fest: der Camden Market ist definitiv ein Must-See, wenn ihr in London seid!

Samstag, 5. Juli 2014

Places to be - der Hyde Park

Die grüne Lunge Londons, der Hyde Park liegt sehr zentral (von unserem Hotel aus nur die Straße runter) und ist ein toller Anlaufpunkt, um sich etwas zu entspannen und in der Sonne zu liegen. Alle Generationen treffen hier zusammen, essen Eis, fahren Tretboot, liegen im Gras, reiten aus oder spielen Fußball und Frisbee. Der Park ist riesig und weitläufig, ein großer See beherbergt neugierige Enten, Schwäne und Gänse, schwimmen ist allerdings verboten. Im Hyde Park gibt es auch den bekannten "Speakers' Corner", ein kleiner Bereich, der jedem gestattet, dort eine Rede zu einem beliebigen Thema zu halten. Dafür stellen sich die Redner meistens auf eine Kiste und versuchen mit ihren Vorträgen Passanten zu fesseln. Dort haben übrigens schon George Orwell und Karl Marx gesprochen. Leider hat zu der Zeit niemand eine Rede gehalten. Besonders schön fand ich den Rosengarten, der einen faszinierenden Duft ausgeströmt hat.

Eigentlich sind wir eher zufällig zum Park gelangt. Wir haben uns noch am Tag der Ankunft direkt vor unserem Hotel in einen Bus gesetzt, der angeblich an den Sehenswürdigkeiten vorbeifahren sollte. Leider war unsere Hotelfrau scheinbar nicht gut informiert, dieser Bus existierte gar nicht, sodass wir uns einfach in irgendeinen gesetzt haben. Irgendwann bekamen wir Bammel, weil wir keine Ahnung hatten, wo dieser Bus hinfuhr und am komplett anderen Ende vom Hyde Park stiegen wir dann aus, ehe wir im Nirgendwo landeten. Wir beschlossen, etwas durch den Park zu gehen, eine wunderbare Entscheidung! Lasst die Bilder auf euch wirken :)


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