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Freitag, 10. April 2015

die Sorgen einfach ausatmen

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“The best remedy for those who are afraid, lonely or unhappy is to go outside, somewhere where they can be quite alone with the heavens, nature and God. Because only then does one feel that all is as it should be and that God wishes to see people happy, amidst the simple beauty of nature. As longs as this exists, and it certainly always will, I know that then there will always be comfort for every sorrow, whatever the circumstances may be. And I firmly believe that nature brings solace in all troubles.”

― Anne Frank, The Diary of a Young Girl

Montag, 9. März 2015

Frühlings Ankunft


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Hallo ihr Lieben!

Ich dachte mir, dass ich meine Mittagspause heute mal mit konstruktiveren Dingen als Schlafen verbringe und euch mein Outfit abgelichtet. Das sonnige Wetter hält mich wach, ich habe viel mehr Energie und schon fast Frühlingsgefühle. Zumindet für meinen (relativ) neuen Pullover, der farblich schon mal Lust auf Frühling macht. Die Hose habe ich am Samstag bei Primark gekauft, die Tasche und die Schuhe sind bereits vom letzten Frühling. Bei den Temperaturen ist auch kaum noch eine Jacke nötig - so kann es definitiv bleiben.

Genießt ihr das Wetter auch so?

Liebe Grüße




Grüner Schimmer spielet wieder
Drüben über Wies' und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
Auf die stumme trübe Welt.
Ja, nach langen Winterleiden
Kehrt der Frühling uns zurück,
Will die Welt in Freude kleiden,
Will uns bringen neues Glück.


Seht, ein Schmetterling als Bote
Zieht einher in Frühlingstracht,
Meldet uns, dass alles Tote
Nun zum Leben auferwacht.
Nur die Veilchen schüchtern wagen
Aufzuschau'n zum Sonnenschein;
Ist es doch, als ob sie fragen:
»Sollt' es denn schon Frühling sein?«


Seht, wie sich die Lerchen schwingen
In das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
Über uns herab ins Feld!
Alles Leid entflieht auf Erden
Vor des Frühlings Freud' und Lust –
Nun, so soll's auch Frühling werden,
Frühling auch in unsrer Brust!


 August Heinrich Hoffmann von Fallersleben


Freitag, 16. Mai 2014

soft and warm

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Anyone can love a rose,
but it takes a lot to love a leaf.
It's ordinary to love the beautiful,
but it's beautiful to love the ordinary.



Heute bin ich mal wieder dazu gekommen, die Kamera in die Hand zu nehmen. Es war schön sonnig und windstill, gute Voraussetzungen! Hier sind erstmal drei davon. Heute hatte ich übrigens meine zweite Wohnungsbesichtigung, leider war die Bausubstanz nicht gut, das Haus von 1900 und nicht wirklich modernisiert. Auch wenn die Wohnung mir optisch sehr zugesagt hat, muss man dann doch auf dem Teppich bleiben: was nützt es mir, wenn der Durchlauferhitzer zwei Etagen tiefer ist und ich zudem durch das Treppenhaus und die fehlende Isolierung die Bude heizen muss, sodass die Kosten dafür explodieren würden? Da suche ich lieber weiter, irgendwann wird sich schon etwas Gutes finden!

Sonntag, 11. Mai 2014

vom Leben gelernt: Wie geht Glück?


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Ein Kommentar auf Facebook hat mich letztens sehr zum Nachdenken gebracht. Den Anfang machte ein Zitat, das eine Freundin postete. "Du kannst dein Leben nicht verlängern, nur vertiefen."

Daraufhin sagte ein Mädchen, dass sie froh darüber sei, nicht noch länger leben zu müssen. Dies brach eine kleine Diskussion vom Zaun, natürlich. Die Aussage kommt mir ehrlich gesagt gar nicht so unbekannt vor. Hat nicht jeder mal solche Zeiten, in denen er am Boden ist und sich wünscht, dass der ganze Wahnsinn aufhört? Meistens ist es gar nicht der Wunsch nach dem Tod, sondern einfach der nach einem besseren Leben, das für den Moment aber unerreichbar scheint. Diese Gedanken sind nun mehrere Jahre alt. Seitdem ist viel Zeit verstrichen, sehr viele Dinge sind passiert, Prioritäten haben sich geändert. Ich weiß noch, wie sehr ich aufmunternde Worte gehasst habe. Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach' Limonade draus. Nun, Jahre später, erkenne ich den Sinn hinter diesen leichtfertig gesagten Worten. Jeder Mensch hat Scheiße gefressen, die einen mehr, die anderen weniger. Objektiv betrachtet gehöre ich definitiv zu den Menschen, die davon mehr als genug hatten, genauso wie die Menschen, die an der Diskussion beteiligt waren. Ich verurteile niemanden, der dieser Situation noch nicht gewachsen ist und nicht weiter weiß. Aber mit der Zeit lernt man, wächst man. Man kann beeinflussen, wie stark es einen einnimmt. Man kann in sich gehen, die Dinge immer wieder falten, bis sie klein sind, wie ein winziger Papierschnipsel, sie in eine Schublade packen und wegschließen. 
Es gibt viel mehr auf der Welt, vieles, das man nur bemerkt, wenn man von der ganzen Negativität aufblickt!

Und irgendwann steht man an einem Punkt, an dem man sich fragen muss: möchte ich mich davon so auffressen lassen, bis ich nur noch ein Häufchen Nichts bin? Ich zeige ich den Problemen die kalte Schulter, beiße die Zähne zusammen und trete die Reise in bessere Zeiten an? Ich habe mich für letzteres entschlossen und bin mit dieser Entscheidung sehr zufrieden. Natürlich kann man durch diese Einstellung nicht verhindern, dass einem Negatives widerfährt, aber ich verspreche euch, dass man dadurch viel besser damit umzugehen lernt.

Manchmal stelle ich mir das Leben vor, wie in einem Computerspiel. Kennt ihr die Sims? Da hat jeder Mensch eine Bedürfnisleiste, in denen Dinge wie Hunger, Harndrang, Komfort, aber auch Spaß und "Sozial" angezeigt werden. Ziel ist es, die Bedürfnisse immer im grünen Bereich zu halten. Es klingt plump, aber vielleicht haben wir in unserem Inneren auch solche Leisten, sortieren aber falsche Aktivitäten zu diesen Bedürfnissen. Essen füllt nicht die Leiste "Sozial", denn wenn man sich alleine fühlt, helfen nur Freunde und soziale Kontakte. Und auch Schlafen sorgt nicht dafür, dass die Spaß-Leiste steigt. Wir müssen lernen, zu erkennen, was wir wirklich brauchen und diesen Bedürfnissen dann auch nachkommen. Seitdem ich so denke, geht es mir viel besser. Wenn ich merke, dass die Spaßleiste gerade den kritischen Bereich  erreicht, nehme ich mir meine Kamera und mache ein paar Fotos. Beschäftige mich mit etwas, das ich sehr interessant finde. Schaue meine Lieblingsserie. Ich merke, wie kleine, imaginäre Pluszeichen über meinem Kopf aufblinken und sich die Leiste füllt. Ich schreibe Freunden, wenn mir danach ist. Treffe mich viel öfter mit ihnen. Versuche, Kontakte nicht einschlafen zu lassen.

Man braucht nicht unbedingt ein Computerspiel, um dies zu erkennen. Aber manchmal hat man so ein Brett vor'm Kopf, dass die simpelsten Zusammenhänge keinen Sinn ergeben. Das, was eigentlich glasklar ist, wird trüb und wir wissen einfach nicht, was wir mit uns anfangen sollen, damit es besser wird. 

Wir denken zu viel nach. Über Konsequenzen, Reaktionen anderer, statt einfach mal egoistisch zu sein und das zu tun, was wir brauchen. Prioritäten zu unserer Gunst zu setzen. Ich glaube, darin liegt der Schlüssel zum Glücklichsein. Die erwähnte Freundin hat nämlich absolut Recht: du kannst dein Leben vertiefen. Es ist quasi unabdingbar, um ein erfülltes Leben zu führen. Und auch im Zitronen-Spruch steckt diese Quintessenz - nutze die negativen Dinge, um daraus etwas Positives zu erschaffen.

Es liegt nämlich ganz allein in deiner Hand, was du aus deinem Leben machst.

Sonntag, 27. April 2014

about regretting


mond2

mond1


In the end, we only regret 
the chances we didn't take,
relationships we were too
afarid to have, and the
decisions we waited too
long to make.