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Montag, 11. Januar 2016

was dich nicht umbringt, macht dich stärker - oder: mit positiver Energie in 2016 starten!


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You shout it out, but I can't hear a word you say
I'm talking loud, not saying much
I'm criticized, but all your bullets ricochet
you shoot me down, but I get up

   Das letzte Jahr verging wahnsinnig schnell. Ich wohne jetzt schon seit über einem Jahr in meiner eigenen Wohnung. Was hat sich noch alles geändert? Was ich geschehen? Ich muss zugeben, euch nicht wirklich auf dem Laufenden gehalten zu haben. Ich dachte, ich fasse ein paar Punkte zusammen, die 2015 so passiert sind - und teile mit euch, was ich mir für 2016 vorgenommen habe!

Reisen 
In 2015 bin ich viel herumgekommen. Ich hatte zwar nie lange Urlaub am Stück, aber ich habe auch schon mal lange Wochenenden genutzt, um etwas Neues zu sehen. Ich habe eine gute Freundin in Bremen besucht, war ein langes Wochenende in Holland am Meer, verbrachte eine Woche in Ägypten und bin zum ersten Mal getaucht und war Ende des Jahres dann noch zehn Tage in Norwegen. Habt ihr Interesse an Reiseberichten? Oder findet ihr das nicht so spannend?

Leben
Ich arbeite nach wie vor in der gleichen Apotheke. Neben der 40-Stunden-Stelle ging ich noch ab und zu Babysitten, bei der gleichen Familie, bei der ich auch schon seit Jahren bin. Die Kinder sind groß geworden, Wahnsinn. Zum Ausgleich habe ich den Sport für mich entdeckt, zunächst ging ich überwiegend draußen walken, später meldete ich mich dann im Fitnessstudio an und versuchte, so oft wie möglich hinzugehen. Ich habe mich endlich getraut, an den Zumba-Kursen teilzunehmen und großen Gefallen daran gefunden. Bewegung macht inzwischen richtig Spaß.

Liebe
Dazu möchte ich nicht viel schreiben. Nur, dass ich im vergangenen Jahr gelernt habe, was ich möchte und was nicht. Was mir wichtig ist - und dass man IMMER auf sein Herz hören sollte. Denn es zeigt einem den richtigen Weg, auch wenn der Verstand das schon mal gerne ignoriert. 

Gesundheit
Okay, hier lief es nicht ganz so gut. Ich habe es zwar endlich geschafft, Normalgewicht zu erreichen (etwas mehr als 30kg sind inzwischen runter), aber dennoch ist das mit der Gesundheit noch so eine Sache. Letztes Jahr hatte ich sehr oft mit Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden zu kämpfen, Ende des Jahres wurde festgestellt, dass mein Dickdarm entzündet ist - das ist aber gut behandelbar und ich hoffe, dass die Beschwerden sich dann auch mal endlich bessern. Eine miese Erkältung habe ich dann auch noch durchgemacht, aber nach einem Jahr ohne grippalen Infekt war das auch erträglich. Jetzt fühle ich mich endlich wieder besser und kann dann auch wieder mit dem Sport durchstarten, was mir neue Energie geben wird!

Das Jahr 2015 hatte leider viele Tiefen - 2016 soll jetzt umso besser werden!

Was habe ich mir vorgenommen?

Ich möchte auch wieder viel reisen. Ein großes Reiseziel ist Australien. Ich hatte letztes Jahr 2x Besuch von meiner australischen Verwandschaft und dieses Jahr möchte ich nun auch selber endlich mal dorthin. Angepeilt habe ich den Mai, aber ich muss noch schauen, inwieweit sich das realisieren lässt - zeitlich und finanziell. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf!

Dann möchte ich gerne noch ein bisschen abnehmen. Viel muss es nicht mehr sein, für mich ist es schon gut, endlich wieder im Normalgewicht zu sein und nicht mehr als "die Dicke" bezeichnet zu werden - auch wenn ich mich subjektiv oft genug noch so fühle ... aber das braucht Zeit. Ein paar Kilo, ein wenig Definition, das wäre schön. In dem Zusammenhang möchte ich auch wieder mehr kochen.

Meine anderen Vorsätze sind eher auf den Haushalt anzuwenden. Ich möchte nicht mehr so viel wegwerfen. Oft genug kaufe ich viel frisches Obst und Gemüse - und komme dann im Alltagsstress nicht dazu, es zu verarbeiten. Viel wird dann schlecht und ich werfe es weg. So schade! Jetzt möchte ich lieber häufiger einkaufen gehen und dafür immer nur so viel kaufen, wie ich auch verbrauchen kann. 

Außerdem möchte ich organisierter und ordentlicher werden. Man könnte meinen, dieser Vorsatz sei in den letzten 11 Tagen schon mehr als zerschmettert worden, aber ich gebe die Hoffnung nich auf. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut ;) und in meinem Schlafzimmer kann ich die Ordnung bisher recht gut halten - eins nach dem anderen.

Habt ihr Vorsätze für 2016? Was möchtet ihr ändern? Was wollt ihr genauso machen?

Liebe Grüße

Sonntag, 3. August 2014

Places to see - Changing of the Guard


Heute kommt nochmal ein kleiner Beitrag über ein Spektakel, dass man während eines Londonaufenthalts sehen muss - es geht um den Wachenwechsel am Buckingham Palace.
 
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Vorsicht: nicht an jedem Tag findet diese Parade statt, die Zeiten sind z.B. hier nachzulesen. Es macht Sinn, schon früh genug da zu sein, da gerade bei schönem Wetter ein riesiger Andrang herrscht.

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Die Polizei ist durchgängig damit beschäftigt, die Menschenmassen unter Kontrolle zu halten; es gibt immer wieder Schaulustige, die sich vor die Abstellungen stellen, auf die Figuren klettern und mittendrin einmal quer über den Platz laufen. Dieses Katz- und Mausspiel ist eigentlich ganz amüsant, unterbrochen wird meine Belustigung dann durch die Mitteilung, sehr gut auf seine Wertsachen aufzupassen, da hier sehr viel geklaut wird. Auch wenn ihr euch diese Belehrung selber anhören werdet, rate ich euch wirklich dazu, denn wir haben selber mitbekommen, wie ein Dieb mitsamt Beute mit seinem Fahrrad geflohen ist (und die Polizei sportlich mit dem Rennrad hinterher - hier agieren sie wenigstens aktiv gegen Diebstahl, nicht so wie bei uns...) Passt also gut auf, man ist nämlich schnell abgelenkt!
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Denn dann geht es los: die schicken Guards (ich mag dieses Outfit, auch wenn ich mir es wirklich unbequem vorstelle) marschieren über den Platz und das im perfekten Gleichschritt. Ich frage mich, wie lange es wohl dauert, so eine Show perfekt einzustudieren - aber die armen Socken werden das sicher auch Tag für Tag tun, wohl mehr für die Touristen als für alles andere. Ein bisschen Mitleid kommt auf, aber sie werden es sich ja ausgesucht haben, sage ich mir. Und genieße die Vorführung. Und hundert andere Touristen auch. Die Kameras sind gezückt.

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Das Ganze war leider ziemlich schnell wieder vorbei, das Orchester marschierte durch das große Tor in den Hof des Palastes und spielte dort Hits wie "my heart will go on" und andere moderne Klassiker. Vom eigentlichen Wachenwechsel haben wir dann nicht viel gesehen, da wir uns Richtung Platz positioniert hatten. Dort hatten dann die bisher Benachteiligten in letzter Reihe, von den Massen direkt an den Zaun gedrängt, viel bessere Karten - sie konnten ungehindert auf den Hof schauen und dort das eigentliche Geschehen miterleben. Schade! Dennoch war es eine schöne Show und wir fühlten uns sehr unterhalten. So etwas sieht man eben nicht alle Tage :) Wenn ihr mehrere Tage dort in der Ecke seid, empfehle ich euch vielleicht sogar zwei Mal hinzugehen: einmal steht ihr vorne, um euch die vorbeimarschierende Parade anzusehen, einmal am Zaun für den Wachenwechsel und die Musikeinlage. Da das Ganze auch nur rund eine Stunde geht, lässt es sich auch gut in den Tagesablauf einplanen. Außerdem ist dieses englische Ritual kostenlos, was in London leider eine Seltenheit ist; schaut es euch also ruhig an! :)

Mittwoch, 9. Juli 2014

where to eat and drink - a small food guide


Man sagt, das Essen in London sei teuer und schlecht. Das kann ich nicht bestätigen, allerdings gibt es mittlerweile auch ein deutlich größeres Angebot, als vor 30 Jahren. Das Essen in den einfachen Hotels ist immer noch nicht weltberühmt, aber essbar. In unserem "Traumhotel" (Das Doppelzimmer würde man hier nicht mal als Einzelzimmer anbieten können) war das Frühstück inklusive und bestand aus Toast, Marmelade, einer Sorte Wurst und Käse und Cornflakes. Nicht viel Auswahl, aber genug um bis zum Mittag durchzuhalten. 

Wenn dann der kleine oder große Hunger kommt, ist man in der London bestens versorgt. Es gibt sehr viele Ketten, von denen man an wirklich jeder Ecke einen Laden findet.

 Ganz oben steht Pret a Manger, davon gibt es ganze 118 Filialen in London.

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Hier gibt es hauptsächlich Sandwiches, das ist jedenfalls die Spezialität der Kette. Nicht diese matschigen Dinger, die man bei uns an Tankstellen kaufen kann, sondern frische, ausgefallene Variationen. Salat, Baguettes, Wraps, Suppen, Müsli und Gebäck kann man dort auch kaufen, das Getränkeangebot reicht auch von üblichen Softdrinks über Kaffee bis hin zu grünen Smoothies. Auch wenn die Sandwiches nicht ganz so gesund sind, wie es es tun, schmecken sie wirklich lecker. Ein Besuch bei Pret a Manger ist in London wirklich ein Muss. Es gibt einige vegetarische Sorten; vegetarische und vegane Leckereien sind übrigens gekennzeichnet, damit man nicht lange suchen muss! Ich hatte eins, das sich "Mature Cheddar & Pret Pickle nennt. Belegt sind die Vollkornscheiben mit würzigem Cheddar, frischen Tomaten, Salat und "Pret Pickles", in Essig eingelegtes Gemüse. Das ist eine sehr interessante Geschmackskombination und ist mit unter 4 Pfund auch preislich in Ordnung, da man davon schon satt wird.

Auch an jeder Ecke findet man McDonalds, Subway, Burger King und Starbucks, aber denen widme ich hier keine großen Worte. Eine Kaffeehauskette, die in London Beliebtheit findet, ist Costa. Hier gibt es alle möglichen und unmöglichen Kaffeespezialitäten, sowie sündige Backwaren. Der Chai Latte schmeckt hier wirklich toll! Die Preise sind ähnlich wie bei Starbucks, also relativ teuer - dafür habe ich das Gefühl, dass man hier für sein Geld mehr bekommt. Ein mittlerer Cappuchino ist deutlich größer als ein mittlerer Cappuchino bei Starbucks!
 
Auch Nero scheint eine beliebte Kaffeekette zu sein, dort waren wir allerdings nicht.

Wenn ihr euch allerdings in der Nähe der Tower Bridge befindet und Lust auf ein warmes Getränk habt, kann ich euch das Caffe Paradiso empfehlen. Dahin kommt ihr, wenn ihr dem Weg an der Themse entlang folgt (auf der anderen Seite des Tower of London!). Irgendwann kommt ihr an einem kleinen Blumengeschäft vorbei, direkt daneben ist das Café.

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auch hier gibt es einen leckeren Chai Latte und viele andere Kaffeegenüsse. Innen kann man bequem auf Loungemöbeln sitzen, draußen sind es dann - eher spartanisch - Holzklappstühle. Das reicht aber absolut aus und man sitzt auf der anderen Seite des Cafés, das direkt an einem kleinen Platz mit Springbrunnen liegt.

Der Vormittag ist nun vorüber und größerer Hunger kündigt sich an. Wo kann man dann am besten hingehen? London bietet wirklich viele Möglichkeiten, gesund zu essen. Es gibt viel mehr Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten als hier - man bekommt eigentlich an jeder Ecke etwas. Uns verschlug es an einem Tag zu pod, einem (Schnell-)Restaurant, das sich besonders auf ausgewogenes und vollwertiges Essen konzentriert.

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Es gibt nicht megaviel Auswahl, dafür kann man sich sicher sein, dass es wirklich frisch ist. Ich habe mir das Thai Green Vegetable Curry bestellt, das übrigens vegan ist. Es besteht aus braunem und Wildreis mit frischem Gemüse und einer leckeren, nicht scharfen (war mir wichtig, ich esse nicht gerne scharf) Currysoße. Ich habe mir nur eine mittlere Portion bestellt, habe die aber noch nicht mal ganz aufessen können. Man merkt, dass das "gutes" Essen ist, es sättigt und man fühlt sich danach nicht müde und schwerfällig, sondern fit. Ich kann euch einen Besuch nur ans Herz raten. Meine Portion war mit 5,99 Pfund auch sehr günstig.

Auch bei Nando's kann man sehr lecker essen. Wir waren insgesamt zwei Mal da, einmal bei King's Cross und einmal bei Elephant & Castle. Was uns schon mal am besten gefallen hat: es gibt eine Getränke-Flatrate. Du kannst dir so oft nachnehmen, wie du möchtest. Das gleiche gibt es übrigens auch für Frozen Yoghurt, der einen nach einer zu scharfen Speise wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Denn bei Nando's gibt es Mexikanisch.


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Dieser Laden scheint mir ein bisschen das feurige Gegenstück zu Vapiano zu sein. Man gibt seine Bestellung an einem Schalter auf, bezahlt gleich und das Essen wird dann frisch in einer offenen Küche zubereitet. Hier bekommt man es im Gegensatz zum Italiener an den Tisch gebracht. Das Essen kann man sich selber "zusammenbauen"; die Basis bildet dazu immer eine Rezeptur, die als Wrap, Burger oder Pitta bestellt werden kann. Auch hier gibt es wieder verschiedene vegetarische und auch vegane Alternativen, doch das Hauptgeschäft ist hier Hähnchen. Es wird mit einer sogenannten Peri-Peri-Würzmischung mariniert und schmeckt laut Marina sehr gut. Zu dem "Hauptteil" kann man sich dann noch Beilagen aussuchen. Es gibt Salate, Pommes, Folienkartoffeln, Maiskolben und auch Kartoffelpüree. Da ich in London allgemein viele Leute gesehen habe, die Püree essen, musste ich es mir auch gleich bestellen - sehr lecker. Es gibt auch Süßkartoffelpürree und noch ganz viele andere Beilagen. GANZ WICHTIG: die haben dort ihre eigene Messlatte, was die Schärfe der Speisen angeht. Auf der Karte findet sich eine Peperoni, die in verschiedene Abschnitte gegliedert ist: von Plain bis Extra Hot. Marina hat aus Versehen Medium bestellt, weil sie dachte, dass das dann eben mittelscharf ist, aber was uns da erwartete... ohje. Ich hasse ja wirklich scharfes Essen und das war so scharf, dass es mir den ganzen Mund wegbrannte. In Elephant & Castle haben wir einen gesehen, der sich immer wieder Milch geholt hat, ich will gar nicht wissen, wie sich Extra Hot im Mund anfühlt. Jedenfalls haben wir gelernt und uns beim zweiten Mal "plain" bestellt - ich war nur so blöd, mir dieses Würzsalz auf die Pommes machen zu lassen, was dann auch wieder so höllisch scharf war. Dank Marinas Charme haben wir dann aber 2x all you can eat FroYo bekommen, so war das auch schnell wieder vergessen :)

Ganz in der Nähe unseres Hotels, diekt an der Paddington Station, findet man das Garfunkel's.

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Hier waren wir ganz am Anfang essen und waren wirklich begeistert. Ich hatte eine Pizza mit viel Gemüse und Feta, die wirklich köstlich und nicht zu schwer war. Da wir Mittags dort waren, war es ziemlich günstig, da es dort ein Lunch-Angebot gibt (alles kostet das gleiche), dazu gibt es hier übrigens auch Getränke ohne Ende. Hier servieren sie Pepsi, auch mal eine leckere Alternative. Ich habe in London wirklich meine Liebe zu Pepsi wiederentdeckt.

Wo wir dann auch bei den kleinen Einkäufen zwischendurch wären. In London gibt es hauptsächlich die Supermarktketten Tesco (da auch TescoExpress, der 24h geöffnet hat), Waitrose, Marcs&Spencer und Sainsburys. Diese Läden findet man auch fast an jeder Ecke. Hier haben wir uns mit massenhaft Getränken eingedeckt, darunter Energydrinks ohne Zucker in verschiedenen Geschmacksrichtungen - lecker! Und wie gesagt, die Pepsi-Liebe... ich trinke ja nur zuckerfreies Zeug und dort gibt es sooo viel Auswahl... Pepsi Max (die Zuckerfreie) gibt es z.B. mit Kirschgeschmack und in Dr. Pepper Zero habe ich mich sowieso verliebt. Zu schade, dass es das hier nicht gibt (oder wenn, dann nur sehr teuer!). Auch Mountain Dew, eine Limonade mit viel Koffein, ist es wert, probiert zu werden. Ansonsten finden sich in den englischen Supermärkten viele Produkte, die es auch in Deutschland gibt oder die gar aus Deutschland kommen. Von "Muller Corner" (na, was ist das wohl?) bis Milka und Lindt, alles dabei, wenn auch überteuert. Die englische Schokolade kommt meiner Meinung nach nicht gegen die Deutsche an, es lohnt sich also nicht, massenhaft Hersheyshokolade mitzunehmen. Sehr lecker finde ich dagegen die Nakd-Bars, die es wohl auch in ausgewählten Geschäften in Deutschland gibt. Ich habe sie leider noch nicht gefunden, denn ich bin echt ein Fan geworden! Das sind Riegel, die aus rein natürlichen Zutaten bestehen und vegan und glutenfrei sind. Ich hatte z.B. die Sorte "Cashew Cookie", die wirklich NUR aus Cashewkernen und Datteln bestand. Yummy!

Wenn man am Abend nichts vor hat, kann man sich in einen der vielen Pubs setzen. Ich liebe die Atmosphäre, mit einem Erdbeer-Limetten-Cider von Rekorderlig war es perfekt. Genau dort haben wir übrigens auch extrem spontan zwei Karten für den Summertime Ball ergattert, auf dem wir dann am Samstag waren. Dort haben wir unter anderem David Guetta, Miley Cyrus, Ed Sheeran (große Liebe!!), Pharell Williams und Calvin Harris gesehen. Das war ein wirklich wundervoller Tag und wir hatten wirklich großes Glück, so kurzfristig Karten für ein schon ewig ausverkauftes Festival zu bekommen - aber dazu später noch mehr! Pubs findet ihr aber an jeder Ecke Londons, wir waren in einem direkt am Paddingtoner Bahnhof, wo wir dann auch noch ein WM-Spiel gesehen haben (doch eher nebensächlich, da wir über Facebook die Karten organisiert haben). Selbst, wenn sie von außen etwas gammelig aussehen, lohnt es sich, mal hineinzuschauen - und die alten, grimmig wirkenden Männer, die da sitzen, sind eigentlich auch ganz zahm :)


Das war jetzt erstmal mein Beitrag zum Essen; das Essen auf dem Camden Market kommt im seperaten Post. Natürlich gibt es auch noch tausend andere gute Locations in London, aber wir waren eben nur eine begrenzte Zeit da. Aber ein allgemeiner Tipp: die Londoner scheinen auf Klimaanlagen zu stehen. Wenn ihr also - wie wir - schnell fröstelt, setzt euch lieber nach draußen, da ist es (natürlich je nach Wetter, wir hatten alle Tage ausgezeichnetes Klima) im Endeffekt wärmer... man kann sich leider schnell einen Schnupfen holen, wenn man direkt unter'm Gebläse sitzt.

Liebe Grüße!


Sonntag, 6. Juli 2014

Places to see - Picadilly Circus, M&M-Store, Chinatown



Da diese drei Locations quasi direkt nebeneinander liegen, möchte ich sie euch in einem Post vorstellen. Der Picadilly Circus ist ein absolutes Must-See, wenn man in London ist. Bestimmt jeder hat schonmal die bunte Leuchtreklame-Wand gesehen, auf die man von einem kleinen Platz mit Brunnen blickt, auf dem vor allem am Abend unzählige interessante Menschen sitzen. Die Geschäfte dort haben noch bis in die Nacht geöffnet und so konnte sich meine Freundin auch noch ihren Wunsch erfüllen und in den M&M Shop gehen. Aber mehr dazu später, erstmal eine kurze Impression vom Picadilly Circus!

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Eine wunderbare Stimmung! Nachdem wir noch kurz im Souvenirgeschäft waren, das ihr auf dem untersten Bild seht, haben wir eher per Zufall den M&M-Shop gefunden. Da es so spät war, waren auch nur wenige Menschen dort - perfekt! Dort gibt es insgesamt vier Etagen voll mit Fanstuff und auf einer Etage kann man sich selber Tüten mischen. Dort gibt es sooo viele Farben, noch viele mehr, als auf dem Foto unten zu sehen sind, wunderschön! Allerdings schmeckt ja jede Farbe gleich :/ Zudem waren die Artikel dort echt überteuert, aber es war trotzdem sehr interessant dort.


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Von da aus haben wir uns dann auf die Suche nach einer Bar begeben und sind wieder zufällig (ich merke gerade, unser Urlaub war voll von Zufällen) mitten in Chinatown gelandet. Ich habe es mir ehrlich gesagt viel besser und schöner vorgestellt, letztlich bestand dieser Teil aus ein paar großen Lampions, ein paar Toren und vielen asiatischen Geschäften. Ich weiß erst jetzt, dass die tollen Fotos alle im Februar, also zum chinesischen Neujahr, aufgenommen wurden. Zur "normalen" Zeit ist dort alles recht simpel. Trotzdem ganz nett! Dort haben wir uns dann in einen Pub gesetzt (gar nicht chinesisch) und haben einen Strawberry Daiquiri bzw. einen Cappuchino getrunken. Wir waren allerdings irgendwann so müde, dass wir erschöpft den Heimweg antraten. Schließlich wollten wir am nächsten Tag auch noch ins Westfield Shopping Centre und ein bisschen Geld dalassen :)

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Samstag, 5. Juli 2014

Places to be - der Hyde Park

Die grüne Lunge Londons, der Hyde Park liegt sehr zentral (von unserem Hotel aus nur die Straße runter) und ist ein toller Anlaufpunkt, um sich etwas zu entspannen und in der Sonne zu liegen. Alle Generationen treffen hier zusammen, essen Eis, fahren Tretboot, liegen im Gras, reiten aus oder spielen Fußball und Frisbee. Der Park ist riesig und weitläufig, ein großer See beherbergt neugierige Enten, Schwäne und Gänse, schwimmen ist allerdings verboten. Im Hyde Park gibt es auch den bekannten "Speakers' Corner", ein kleiner Bereich, der jedem gestattet, dort eine Rede zu einem beliebigen Thema zu halten. Dafür stellen sich die Redner meistens auf eine Kiste und versuchen mit ihren Vorträgen Passanten zu fesseln. Dort haben übrigens schon George Orwell und Karl Marx gesprochen. Leider hat zu der Zeit niemand eine Rede gehalten. Besonders schön fand ich den Rosengarten, der einen faszinierenden Duft ausgeströmt hat.

Eigentlich sind wir eher zufällig zum Park gelangt. Wir haben uns noch am Tag der Ankunft direkt vor unserem Hotel in einen Bus gesetzt, der angeblich an den Sehenswürdigkeiten vorbeifahren sollte. Leider war unsere Hotelfrau scheinbar nicht gut informiert, dieser Bus existierte gar nicht, sodass wir uns einfach in irgendeinen gesetzt haben. Irgendwann bekamen wir Bammel, weil wir keine Ahnung hatten, wo dieser Bus hinfuhr und am komplett anderen Ende vom Hyde Park stiegen wir dann aus, ehe wir im Nirgendwo landeten. Wir beschlossen, etwas durch den Park zu gehen, eine wunderbare Entscheidung! Lasst die Bilder auf euch wirken :)


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